Beim Erntedankfest die Sieger des Anlagenwettbewerbs gewürdigt

Ein fester Termin für alle Mitglieder ist das traditionelle Erntedankfest im Vereinsheim an der Telgter Straße. Auch in diesem Jahr wurden der Saisonhöhepunkt des Gartenjahres und der zweite Platz im Anlagenwettbewerb des Bezirksverbands Warendorf gefeiert.
Der Vorsitzende Helmut Jarosch begrüßte die Mitglieder und bedankte sich für deren gute Arbeit. Er verwies auf ein Gartenjahr, welches, wie immer in jüngster Zeit, von zu viel Hitze und zu wenig Wasser für den Gartenbau geprägt war. Trotzdem wurde geerntet, aber Qualität und Menge, vor allem bei den Kartoffeln, blieben hinter den Erwartungen zurück. So hofft man auf das kommende Jahr, verbunden mit dem Wunsch nach gutem Wetter.
Dennoch war der Tisch für das Erntedankfest reich geschmückt. Außerdem bedankte Jarosch sich bei Beate Jarosch mit einem Blumenstrauß für die ständige Unterstützung seiner Tätigkeit und bei Willi Halene für die geleistete Pflege eines zurzeit nicht bewirtschafteten Gartens.
Jarosch bedankte sich zudem bei allen Helferinnen und Helfern für die große Einsatzbereitschaft beim Umbau des Vereinsheims, der endlich abgeschlossen werden konnte. Weiter lobte er die Frauengruppe für die schöne Dekoration des Vereinsheims aus Anlass des Erntedankfests.
Nach einem guten Abendessen vom selbst bestückten Büfett, das unter tatkräftiger Hilfe von Kristina und Daniel Fehrmann zusammengestellt wurde, fand die Siegerehrung der besten Gartenparzellen mit folgenden Ergebnissen statt:

Platz 1: Annette und Wolfgang Kaiser
Platz 2: Ulrike Wegner
Platz 3: Olga und Alexander Wekesser
Platz 4: Christine und Peter Pyka
Platz 5: Rosa und Wladimir Ruf
Platz 6: Olga Völker

Der Vertreter des Bezirksverbands, Stephan Stein, brachte eine freudige Nachricht mit: Er zeichnete Annette Kaiser, Wolfgang Kaiser und Reinhard Krimphove mit der „Silbernen Ehrennadel“ für ihren besonderen Einsatz im Verein aus.
Anschließend zeigte der Vorsitzende Helmut Jarosch eine Diaschau über die in den vergangenen Jahren erfolgten Neuerungen und Umbauten. So nahm der Abend einen sehr harmonischen Verlauf, und man ließ ihn bei einem geselligen Beisammensein ausklingen.

Auszeichnung mit der „Silbernen Ehrennadel“: Helmut Jarosch, Reinhard Krimphove, Annette Kaiser, Wolfgang Kaiser und Stephan Stein.

Text und Bild: Rolf Rosendahl

Heimatpreis: Geld wird in den Ausbau der Gemeinschaftsanlage gesteckt

Seit vielen Jahren hält der Kgv. „Zur Rose“ engen Kontakt zur Sendenhorster Stadtverwaltung, vor allem zur Ehrenamtskoordinatorin Anne-Kathrin Schulte, die alle ehrenamtlich Engagierten regelmäßig zu einem Runden Tisch einlädt. Dabei informiert sie immer aufs Neue über aktuelle Projektfördermöglichkeiten des Bundes, des Landes oder der Stadt und gibt genaue Auskünfte, worauf es bei den Bewerbungen ankommt.
In diesem Jahr bewarben wir uns bei der Stadt für den Heimatpreis, mit einem ausführlichen Schreiben. Beim Heimatpreis werden Projekte und Maßnahmen ausgezeichnet, die zur Stiftung, zur Stärkung und zum Erhalt lokaler Identität beitragen oder die generationenübergreifend Kinder und Jugendliche für das Thema Heimat begeistern. Als preiswürdig gelten Aktionen, die für das Verbindende, für Gemeinschaft und Zusammenhalt in der Stadt beziehungsweise im Ortsteil stehen.
Der Antrag des Kgv. „Zur Rose“ wurde von der Vergabekommission mit dem zweiten Platz und 1.500 Euro gewürdigt. Den Preis nahm der Vorsitzende Helmut Jarosch am 19. August im Rahmen einer Feierstunde aus den Händen der Bürgermeisterin Katrin Reuscher entgegen. Die Auszeichnung und die finanzielle Belohnung kommen dem Verein sehr gelegen, da der Ausbau der Gemeinschaftsanlage noch nicht fertig ist und noch einiges an Arbeit, Zeit und Geld benötigt.
Am selben Tag fand das Kartoffelfest des Vereins statt. Nach der Rückkehr des Vorsitzenden Helmut Jarosch von der Verleihung mit der freudigen Nachricht schmeckten die Reibeplätzchen und Getränke allen Anwesenden noch viel besser.

Verdient um die Heimat: Helmut Jarosch (2.v.r.), Vorsitzender des Kgv. „Zur Rose“, unter anderem mit der Sendenhorster Bürgermeisterin Katrin Reuscher (2.v.l.).

Bild und Text: Wolfgang Kaiser, Schriftführer

Kartoffelfest der Sendenhorster Kleingärtner lockt viele Gäste an

Auch in diesem Jahr hat im Kleingartenverein „Zur Rose“ in Sendenhorst das beliebte Kartoffelfest stattgefunden. Kostenlose Reibeplätzchen lockten am 19. August viele Sendenhorster zur Anlage.
Alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt waren dazu eingeladen. Am Donnerstag wurde bereits mit den Vorbereitungen angefangen.
Es waren 150 Kilogramm Kartoffeln und
10 Kilogramm Zwiebeln zu schälen. Das übernahm die Frauengruppe mit der Unterstützung von einigen weiteren Mitgliedern. Annette Kaiser und Reinhard Krimphove waren dann dafür zuständig, die Reibeplätzchen in großen Pfannen zu backen. Der Teig war vorher von der Frauengruppe zubereitet worden. Als Beilagen gab es Apfelmus und Tsatsiki, der von der Familie Fehrmann selbst hergestellt wurde.


Im Laufe des Nachmittags und des Abends fanden trotz des wechselhaften Wetters viele Gäste den Weg in die Kleingartenanlage, sodass dieses Kartoffelfest wieder als Erfolg gewertet werden darf. Der Vorsitzende Helmut Jarosch und Schriftführer Wolfgang Kaiser mussten die Feier für etwa eine Stunde verlassen – aus einem erfreulichen Anlass. Sie machten sich auf den Weg ins Haus Siekmann, um bei der Verleihung des Heimatpreises die Unterlagen für den Gewinn des Zweiten Platzes in Empfang zu nehmen.
So war es für die Vorstandsmitglieder und alle Anwesenden ein rundes Fest, das bis in die späten Abendstunden andauerte. Der Vorstand dankt allen, die dazu beigetragen haben. Er hofft, dass dieser schöne Brauch in den nächsten Jahren wieder regelmäßig stattfinden kann.

Die Teilnehmer ließen sich die leckeren Reibeplätzchen sowie die kühlen Getränke schmecken.

Text: Wolfgang Kaiser, Schriftführer
Bilder: Verein